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TLF 3000/200, Hauptwache bekommt neues Tanklöschfahrzeug

11.08.2020
Fuhrpark, Hauptwache Eugendorf, Neues Fahrzeug, CAFS

TLF 3000/200, Hauptwache bekommt neues Tanklöschfahrzeug

Tanklöschfahrzeug der neuesten Generation

Am 11. August konnte das neue Tanklöschfahrzeug TLFA 3000/200 erstmals den Mitgliedern der Feuerwehr präsentiert werden. Die Kameraden der Arbeitsgruppe „Neuanschaffung TLF“, die sich knapp 2 Jahre um die Ausschreibung sowie die Realisierung dieses Fahrzeuges gekümmert hatten, wurden an diesem Tag vom Hersteller auf fachgerechte Bedienung eingeschult.

Nach über 29 Jahren musste das vorhandene Tanklöschfahrzeug gemäß den gültigen Richtlinien ausgetauscht werden. Auch wenn uns der „Hurrikan“ in all den Jahren gute Dienste geleistet hat, war der Zahn der Zeit schon recht aktiv und weitere Reparaturen des Fahrzeuges waren aufgrund der hohen Kosten nicht mehr zu rechtfertigen.

Der leergeräumte alte Tank Eugendorf mit Kameraden der Hauptwache zum Abschied.

Übergabe an eine Ostdeutsche Firma, hier wird unserem "Hurrican" neues Leben eingeflösst und er wird noch viele gute Dienste tun.

Im guten Zusammenwirken mit unserem Bürgermeister KR Johann Strasser und der Gemeindevertretung sowie dem Landesfeuerwehrverband konnten die Anforderungen an das Fahrzeug sowie die Finanzierung geklärt und die Anschaffung verwirklicht werden.

Das neue Fahrzeug hat eine Motorleistung von 340 PS, eine Euro-5 Abgasreinigung und ist mit automatisiertem Schaltgetriebe ausgestattet. Neben Atemschutzausrüstung, Hochwasserpumpen und einem Stromaggregat sind unter anderem ein Lichtmast sowie eine Fahrzeug- Rundumbeleuchtung installiert, um auch in der Nacht sicheres Arbeiten gewährleisten zu können.

Gemäß der taktischen Bezeichnung TLFA 3000 / 200 besitzt das Allradfahrzeug einen 3000 l Wassertank und zusätzlich noch einen Schaumtank mit einem Volumen von 200 l.

Dieses Fahrzeug besitzt als erstes Löschfahrzeug im Land Salzburg eine Druckschaum-Zumischanlage. Dabei wird der Schaum bereits im Fahrzeug erzeugt und durch zugabe von Druckluft in die Löschleitungen gepresst – ein ideal eingestellter Löschschaum sowie minimaler Bedarf an Löschwasser und somit auch Wasserschaden am Brandherd sind nur einige Vorteile dieser neuen Technik. Die Oberfläche eines Tropfens Wasser wird durch Verschäumung und Druckluft um den Faktor 7 vergrößert, somit findet ein intensiver Temperatur- und Energieaustausch mit dem Brandgut statt. Durch die verringerte Oberflächenspannung des Wassers kann dieses schnell in organisches Material wie Holz eindringen, es entsteht eine maximale Kühlwirkung.

Die Technik des Druckschaumes ist zwar schon einige Zeit bekannt, allerdings ist sie erst jetzt durch moderne Regelungssysteme für den Feuerwehreinsatz praxisgerecht verwendbar.

In diesem Zusammenhang sei auch Brandmeister Martin Reiter gedankt, der sich ausführlich mit der Technologie der Druckschaumanlangen (CAFS-Anlage) auseinandergesetzt und technische Details mit dem Hersteller abgeklärt hat.

Dieses moderne und nach dem letzten Stand der Löschtechnik ausgestattete Gerät erhöht die Schlagkraft für die aktuellen aber auch zukünftigen Erfordernisse im Feuerwehrdienst und dient einem noch besseren Schutz der Gemeindebürger.

Somit sind die Kameraden der Feuerwehr ideal ausgerüstet um gemäß dem Leitspruch der Feuerwehren „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ jederzeit helfen zu können, wenn dies notwendig wird.

 

 

 

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