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Fire Fighting Rescue Event in Neukirchen

Hauptwache Eugendorf

Fire Fighting Rescue Event in Neukirchen

3 Mitglieder der Hauptwache der FF Eugendorf haben am Wochenende (9. und 10. September) am Fire Fighting Rescue Event teilgenommen.

Dieses von einer privaten Firma organisierte Spezialtraining ist an Personen von Feuerwehr, Rettungsdienst sowie Notärzte gerichtet, die ihr Wissen im Bereich der technischen Rettung erweitern möchten. Dabei wurden Rettungsstrategien, Technik- und Taktiktipps sowie Vorgangsweisen zur Rettung von Personen sowohl im theoretischen als auch im praktischen Bereich gezeigt.

Der Schwerpunkt des Trainings lag im Bereich Personenrettung aus verunfallten PKW und LKW, wobei speziell auf neue Fahrzeugtechnologien und -Bauweisen eingegangen wurde.

Unter anderem wurde gezeigt, dass die herkömmliche Einsatztaktik und auch die bei Feuerwehren vorhandene Technik bei modernen Fahrzeugen mittlerweile an ihre Grenzen stößt, da z.B. B-Säulen bei PKW´s neuester Bauart mittlerweile so stabil ausgeführt werden, dass diese von normalen Bergescheren nicht mehr umfasst bzw. geschnitten werden können. Weiters ist das eingesetzte Blechmaterial bei neuen Fahrzeugen teilweise so spröde, dass beim Einsatz von Spreizern das Blech reißt anstatt zusammengedrückt zu werden.

Interessant war auch der taktische Ansatz des sogenannten „Boxenstop“- Prinzips, bei dem mehrere Schritte zur Rettung verunfallter Personen gleichzeitig durchgeführt werden. Ein Einblick in die Problematik neuer Antriebstechnologien mit Hybrid, Gas- und Elektroantrieb beendete den Theorieteil.

Der ganze Sonntag stand dann im Zeichen der praktischen Anwendung. Bei herrlichem Wetter und hohen Temperaturen war dies der schweißtreibende Teil des Trainings und es wurden unter anderem Rettungen aus PKW´s in Dachlage, Unterfahrunfälle und verschiedene LKW-Unfälle geübt.

Auch die Technologie des sogenannten „Cross-Rammings“, der Wiederherstellung des ursprünglichen Fahrzeugzustandes mit hydraulischem Rettungsgerät wie Spreizer und Rettungszylinder konnte an Unfallfahrzeugen trainiert werden.

Mit völlig durchgeschwitzter Schutzbekleidung aber um viele Erfahrungen reicher traten die Kameraden Martin Reiter, Peter Niederberger und Guido Harucksteiner am Sonntag Abend die Rückreise aus dem Pinzgau an; bei nächster Gelegenheit wird das erlernte Wissen an die Kameraden der FF Eugendorf weitergegeben.

 

 

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