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Eugendorf

Freiwillige Feuerwehr Eugendorf

Feuerwehr
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Gründungsjahre und Weltkrieg


Gründungsjahre und Weltkrieg

von 1922 bis 1945

von 1922 bis 1945

Relativ spät im Vergleich zu anderen Gründungen von Freiwilligen Feuerwehren - erst im Jahre 1922 - wurde auch in Eugendorf eine solche beschlossen. Am 07.Juli 1922 war eine Art Vorbesprechung beim Holznerwirt: Die Gründungsversammlung fand am 27.Oktober 1923 statt. Am 06.November 1922 wurde die Gründung von der Landesleitung bestätigt. Die fahrbaren, mit Handbetrieb zu tätigenden Feuerlöschspritzen wurden von der Gemeinde an den neugegründeten Verein übergeben, mitsamt der ehemaligen kleinen Zeugstätte neben dem Kirchenbrunnen.

Mit ungewöhnlichem Eifer erklärten sich Männer aus der Gemeinde bereit, der Feuerwehr beizutreten. Es gab einen Brandmeister und einen Stellvertreter, mehrere "Steigführer", mehrere "Spritzenführer", einen Sanitätsführer, einen Zeugwart, einen Chronisten und Hornisten. Auch mehrere "Außenzüge" - die späteren Landlöschzüge - wurden gegründet. Durch Bälle, Unterhaltungsabende, Bestkegeln, Zimmergewehrschießen, Preisradfahren u. ä. versuchte man Geld für die Verbesserung der Ausstattung hereinzubekommen. Gemeinde, Raiffeisenkasse, Zuschüsse des Landes stockten die Budgetsumme auf. Es galt Kleider, Helme, Schläuche usw. anzuschaffen.
Die "Männer der ersten Stunde" waren Rieplbauer Rupert Frauenlob, Krämerbauer Josef Leis, Zimmermeister Johann Plackner, Schriftführer und Oberlehrer Karl Doppler, Sattler Engl und Landarbeiter Hans Kalhamer vom Schmiedhäusl.

Unzulänglichkeiten gab es öfters bei der Bespannung für den Stritzenwagen, da der Pferdeversicherungsverein für eventuelle Schäden durch die Überbeanspruchung der Pferde bei Ausrückungen nicht zahlen wollte.
1929 war der (in den 60er Jahren wieder zugeschüttete) große Feuerlöschteich vor der Friedhofmauer gegenüber der Volksschule ausbetoniert worden. Im Jahre 1934 kamen die ersten Motorspritzen und ein Schnellastwagen (Lenker Holznerwirt Franz Gmachl) zum Einsatz. Am 14.April 1937 war die Weihe der ersten Fahne, als Fahnenpatin fungierte die Gschirrnwirtin Justine Stefan.
Während des Krieges waren die meisten Feuerwehrmänner eingerückt. Die Feuerwehr wurde damals der "Deutschen Feuerpolizei" angegliedert.

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