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Brand landwirtschaftliches Objekt 10.07.2016

Brandeinsatz am 10.07.2016
Art des Einsatzes Brandeinsatz
Alarmstufe 2
Einsatzort Grössingstrasse 37, 5301 Eugendorf
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Alarmierung 00:15
Sirene Sirene
Rufempfänger Rufempfänger
SMS
Alarmierte Feuerwehren
Hauptwache Eugendorfmit 29 Mann
LZ Kirchbergmit 15 Mann
LZ Schwaighofenmit 11 Mann
LZ Neuhofenmit 15 Mann
OFK Eugendorf
AFK 3 Flachgau BR Leitner Simon
gesamt: 79 Mann
Andere Einsatz­organisationen Polizei, Rettung, Bürgermeister, Gemeinde
Eingesetzte Fahrzeuge
MTF Bus Eugendorf

ELF2 Kommando Flachgau

Last_01 Last Eugendorf

last schwaighofen Last Schwaighofen

PumpeKirchberg Pumpe Kirchberg

klf-eugendorf Pumpe Neuhofen

pumpe schwaighofen Pumpe Schwaighofen

Ruest (alt) Rüstlösch Eugendorf

tlf Tank Eugendorf

Tank1 Tank Neuhofen

HaengerHauptwache Anhänger Eugendorf

Vorgefundene Lage Heuballenlager und Garage in Vollbrand
Durchgeführte Maßnahmen Brandschutz des Stallgebäudes bzw. Hof, nach Aufbau von 2ter Zubringleitung wurde mit der Brandbekämpfung begonnen, Heuballen mit Hilfe von Bagger abgelöscht, Brandwache bis 06:40 gestellt
Einsatzende (Dauer) 07:30 (8 Stunden)
Einsatzleiter OFK Stv. HBI Putz Christian

Brand landwirtschaftliches Objekt Reitberg“ lautete der Einsatzbefehl, den die Florianijünger der Hauptwache am 10. Juli um 00:17 auf ihre Rufempfänger erhielten. Kurz darauf heulten im Dorf die Sirenen. Bereits 2 Minuten später erhöhte das auf der Anfahrt zum Brandobjek befindliche erstausrückende Fahrzeug „Bus Eugendorf“ die Alarmstufe.

 

Somit wurden umgehend die Löschzüge Kirchberg, Neuhofen und Schwaighofen mittels Sirene alarmiert. Beim Einsatzort angekommen, stellten der Einsatzleiter Christian Putz und Ortsfeuerwehrkommandant Klemens Pötzelsberger fest, dass die Garage und das Heuballenlager in Vollbrand standen. Die ersteintreffenden wasserführenden Fahrzeuge Tank Eugendorf, Rüstlösch Eugendorf und Tank Neuhofen übernahmen sofort den Gebäudeschutz des angrenzenden Wohngebäudes und der Stallungen um ein Übergreifen des Brandes zu verhindern.

Glücklicherweise befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Menschen und Tiere mehr im Gebäude.

Die Hitzestrahlung der brennenden Gebäude war so hoch, dass vor dem Wohngebäude gelagerte Heuballen bereits in Brand standen. Die Flammen der brennenden Ballen konnten durch die Vornahme weiterer Strahlrohre niedergehalten werden; anschließend wurden die Ballen mittels Traktor entfernt und endgültig abgelöscht. Die Mannschaft, die zum Schutz der Gebäude eingeteilt war und aufgrund der Rauchentwicklung großteils mit schwerem Atemschutz arbeitete, musste regelmäßig ausgetauscht werden da ein längeres Arbeiten aufgrund der enormen Hitze nicht möglich war.

Gleichzeitig mit den Arbeiten zum Schutz der Gebäude legte der Löschzug Schwaighofen eine rund 500 m lange Zubringleitung vom Hydranten beim Wangerweg bergauf zum Brandobjekt; dazu waren 2 Pumpen notwendig um das Wasser zum Brandobjekt zu bringen.

Währenddessen errichtete der Löschzug Kirchberg vom Bereich Distelbergweg bergabwärts eine Wasserversorgung mit ähnlicher Länge, mit der in der Folge durch Einsatz von Strahlrohren und eines Wasserwerfers das Löschen der brennenden Gebäude und Heuvorräte erfolgen konnte.

Ein Atemschutztrupp kontrollierte das Innere von Wohn- und Stallgebäude auf mögliche Brandherde und überwachte die Temperatur des Hackschnitzellagers mittels Wärmebildkamera. Der Mannschaft drohte zusätzliche Gefahr durch den in Flammen stehenden 500 l Dieseltank sowie eine brennende Gasflasche. Das kontrollierte Abbrennen des Tanks wurde von Feuerwehrkameraden genauso wie die Temperaturentwicklung der Gasflasche permanent überwacht. In der Folge wurde die Gasflasche so weit gekühlt, dass diese vom Brandobjekt entfernt werden konnte.

Nach rund 1 Stunde schweißtreibender Arbeit war der Brand unter Kontrolle und nach weiteren 2 Stunden konnte die Meldung „Brand aus“ gegeben werden. Nachlöscharbeiten waren noch bis ca. 04:00 morgens notwendig. Gegen 04:30 rückten die ersten Fahrzeuge wieder in die Feuerwehrhäuser ein und waren dann noch mit langwierigen Reinigungsarbeiten von Fahrzeugen und Schlauchmaterial beschäftigt. Tank Eugendorf übernahm die Brandwache bis 07:00; Tank Neuhofen musste gegen Mittag nochmals zum Brandobjekt ausrücken, um Glutnester in den Heuhaufen abzulöschen. Insgesamt war die Feuerwehr Eugendorf mit 79 Mann und 10 Fahrzeugen im Einsatz. Trotz des durch die exponierte Lage des Brandobjektes bedingten Wassermangels zu Beginn des Einsatzes und den erschwerten Bedingungen durch Dunkelheit beim Errichten der Zubringleitungen sowie der unglaublichen Hitzestrahlung im Bereich des Brandereignisses wurde hoher Sachschaden durch das Verhindern der Brandausbreitung vermieden. Dieser Erfolg der Feuerwehr konnte nur erreicht werden, da die Mannschaften bestens ausgebildet sind, alle 4 Löschzüge gut zusammenarbeiten und moderne Fahrzeuge und Ausrüstung zur Verfügung stehen.

Bericht FF-Eugendorf

 

 

 

 

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